Samstag, 11. Dezember 2010

Das Gotlandschaf ist fertig

aus den 300 Gramm Gotland bei Nacht von Melinoliesl sind ungewaschene 730 Meter Navajogezwirntes Garn geworden. Die Faser im Kammzug waren zum Teil leicht angefilzt, mit ein bisschen auseinanderziehen ließen sie sich aber trotzdem gut spinnen. Auch die Farben wirken auf den grauen Fasern ganz anders, aber wunderschön. Die Faser ist zwar nicht kuschelweich, eher griffig und robust, lässt sich schön ausziehen und bildet einen stabilen Faden der trotzdem nicht "kratzig" ist.
Nur mit meiner Zwirnerei bin ich mal wieder nicht so besonders zufrieden, der erste Strang (auf dem Foto in der Mitte) hat zu viel Drall abbekommen. Jetzt bin ich schon am grübeln ob ich ihn nochmal durch mein Sonata jagen soll.

Außerdem bilden sich bei mir zum Teil unschöne Schlaufen beim zwirnen, auf dem Foto habe ich es mal mit Text markiert. Habe ich da zu wenig Drall drauf?

1 Kommentar:

  1. Also erstmal: das Garn ist ein Traum, ich bin hin und weg. Ich hätte nie gedacht, dass die Farben versponnen so schön rauskommen. Auf dem Kammzug sah das für mich alles Grau in Grau aus.

    Zu den losen Stellen: mir scheint es, als hättest du an den Stellen mit den Schlaufen zu wenig Drall. Wirst du langsamer wenn du mit den Händen an die Schlaufen kommst? Ich denke mit etwas mehr Drall an der Schlaufe würde das besser. Ich fahre über diese Schlaufenstellen während des Entstehens mit dem Fingernagel drüber, dann werden sie auch relativ unauffällig.

    Aber nochmal: das Garn ist der totale Hammer!!!

    Liebe Grüße
    Melanie

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