Sonntag, 23. Oktober 2011

ein antikes Schätzchen

... durfte ich gestern nachmittag bewundern. Die Nachbarin meiner Eltern hat mich dabei "erwischt" wie ich am australischen Tuch genadelt habe. Klar das dann die Frage kommt wo ich denn die Wolle herkommt. Auch klar das ich dann mit "selbstgesponnen" antworten muß, oder?

Sie hat dann erzählt das sie zwar selber nicht spinnen kann, aber ein altes Familienschätzchen als Deko vor dem Kamin stehen hat. Und als Beweis hat sie das Schätzchen auch noch schnell rübergeholt zum bewundern. Ihre Familie ist aus der Gegend von Schwelm.


Das Spinnrad ist 1893 gebaut worden und aus Zwetschgenholz.


Der Spinnkopf ist zwar etwas eingestaubt und voll Flachsbrösel, aber noch gut beweglich. Ich habe zwar keine Ahnung, wie man die Spule rausbekommt, vermutlich liegt da die Lösung irgendwo hinter dem alten Flachs verborgen :)
Der Tritt war mit Leder befestigt. Das ist zwar inzwischen abgebrochen, kann aber sicher wieder ersetzt werden. Und auch ein neuer Antriebsriemen sollte nicht das große Problem werden, oder ;)

Nachdem sich die Nachbarin sicher ist das aus ihrer Familie niemand Interesse an diesem Stück hat, wird es vielleicht irgendwann einmal zwei Häuser weiter bei meinen Eltern, bzw bei mir einziehen. Und ganz ehrlich? Ich würde mich riesig darüber freuen ein so schönes, altes Stück wieder in Betrieb zu nehmen :D





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